Tommasi Amarone della Valpolicella Classico DOCG Vergrößern
  • Ausprägung: Rotwein
  • Füllmenge: 0,750 l
  • Lossgröße: 6 Flaschen

Tommasi Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2017

Artikelbeschreibung

Tommasi Amarone della Valpolicella Classico DOCG
Rebsorte: 50% Corvina veronese, 30% Corvinone, 15% Rondinella und 5% Oseleta
Ausbau in Barriques, Edelstahl und auf der Flasche
Alkoholgehalt: 15%
Trinktemperatur: 16°C.
Säuregehalt:    gr/l.
Restzuckergehalt:   gr./l.
 
Dazu passt: traditionell zu Pferdefleisch, aber auch edle Braten, Brassato al Amarone, Bigoli mit Entensauce, zu Backpflaumen, geröstete Kastanien, Hartkäse, Ochsenschwanzragout, orientalisch gewürzte Gerichte wie Tabouleth, CousCous oder Amarand und Quinoa
 
Tommasi empfiehlt: Risotto al Amarone mit schwarzen Trüffeln
 
Degustationsnotiz: Ein tiefdunkles Rubinrot mit leicht violetten Rändern schmückt das Glas, im Duft ein dickes Näschen von allem was reif, dunkel und beerig ist. Auch am Gaumen lässt der Wein kaum Wünsche offen, reife Pflaumen, Backpflaumen und schwarze Herzkirschen aber auch Rauch, Tabak und Schokolade. Im Nachhall ein kleiner Bitterton, der an Kaffee erinnert flankiert von Gewürzen und Kräutern bis hin zu eingekochten Früchten mit Zimt und Anis
  
Wussten Sie? Der Ursprung dieses Weines ist der Recioto della Valpolicella, ein edelsüßer Wein aus getrockneten Trauben. Diese wurden in alter Zeit auf Strohmatten oder Wäscheleinen auf dem Dachboden getrocknet, heutzutage werden aus hygienischen Gründen Kunststoffkassetten benutzt und große Trockenhallen, so genannten 'fruttai,  verwandt. Bei der Ernte werden die Trauben akribisch ausgeschnitten um keine faulen oder schimmeligen Trauben mit in die Trockenhalle zu bringen. Danach werden die Trauben für 120 Tage zu etwa zwei Drittel ihres Gewichtes reduziert. Danach werden die rosinierten Trauben unter Temperaturkontrolle gekeltert. Früher musste man die Kellertüren öffnen um die Kälte hereinzulassen, hat man das verpasst oder war es einfach nicht kalt genug um die Hefen absterben zu lassen, garte der Wein durch. Er war dann für den damaligen Geschmack zu herb, geradezu bitter! Bitter auf Italienisch heißt Amaro. Der arme Winzer hat also Amarone, einen großen Bitterling fabriziert. Heute werden überwiegend trockene Weine als Speisenbegleiter oder zum solo trinken gewünscht. Heute ist Amarone der Star des Valpolicella's, Recioto nur noch ein Nischenprodukt